Von der Veränderung der Veränderung – Change to change

Nichts bleibt, wie es ist. Stillstand bedeutet Rückschritt. Wir alle kennen diese Sprüche und wissen, dass sie wahr sind. Neu ist nur das Tempo des Wandels, das in den vergangen Jahren rasant zugenommen hat.

Die problematische Planung des Wandels

Veränderung selbst unterliegt heutzutage einem Wandel. Es geht nicht mehr darum von einem Zustand A nach B zu kommen. Die früher praktizierte Form der Definition des Soll-Zustands und die daran folgende exakte Planung des Wandlungsprozesses, ließ Unternehmen glauben, dass sie mit Anforderungsprofilen, Unternehmensleitbildern, Stellenbeschreibungen und Organigrammen mit bestimmten Zielgrößen und Plänen erfolgreich sein können.

Gibt es eine Ziellinie der Veränderung?

Einige erwachten, weil es anscheinend unmöglich war, den Soll-Zustand optimal zu erreichen. Der Wandel ging weiter und der Soll-Zustand war höchstens ein neuer Startpunkt. Es gibt heutzutage keinen Zielzustand mehr, höchsten einen temporären Zielpunkt.

Change to change – Beständigkeit war gestern
Bild: Tony Hegewald / pixelio.de

Der Wandel bestimmt heute die Wirtschaft der Industrienationen. Die Zukunft ist unvorhersehbar geworden, Wettbewerb ist alles andere als beschaulich. Es geht heute darum, sich in einer schnell ändernden Umwelt so aufzustellen, dass Chancen aufgrund von Veränderungen rechtzeitig erkannt und aufgegriffen werden können, sowie drohende Risiken rechtzeitig vermindert und der Eintritt der Folgen vermieden werden kann.

Was heißt das für die Wettbewerbsfähigkeit?

Es geht also nicht nur darum, besser zu lernen, als der Wettbewerb, sondern besser und schneller! Ein Unternehmen muss daher heute sowohl nach innen als auch nach außen veränderungsfähig und flexibel aufgestellt werden.

Der Mensch und der Wandel

Das ist soweit eine schöne Theorie. Nun kommt der Knackpunkt: Veränderungen werden von Menschen angegangen. Mit motivierten und engagierten Mitarbeitern kann ich vieles, gegen diese nur wenig oder meist gar nichts erreichen. Unternehmen sind mehr denn je auf lernbereite, agile und motivierte Mitarbeiter angewiesen, um erfolgreich zu sein. Es ist der Mensch, der das Unternehmen ausmacht: sein Wissen, Können und der Umgang mit Kollegen und Kunden – entscheidet über Erfolg und Misserfolg von Unternehmen. Der Kern des Unternehmens sind die Menschen, Erfolg ist wie sie zum Unternehmen stehen! Die Menschen im Unternehmen sind heutzutage der wesentliche Wettbewerbsvorteil, der nur schwer zu imitieren ist.

Wandel und agile Arbeitsmethoden

Jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz: Wettbewerbsvorteile erzielen die Unternehmen, die integrierte Arbeitsformen zur Bewältigung komplexer Fragestellungen in Teamarbeit schneller einführen können als ihre Mitbewerber. Das heißt: Die Umsetzungsgeschwindigkeit zur erfolgreichen Veränderung der Arbeitsorganisation ist von entscheidender Bedeutung. Die Zukunft des Unternehmens hängt direkt davon ab, wie schnell es einen hohen Reifegrad in Bezug auf funktionierende crossfunktionale Teams erreicht und wie schnell es sich zur selbstlernenden Organisation entwickeln kann.

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Über Anke Heines

Vielleicht muss man einen an den Sternen geschulten Weitblick entwickeln (Anke hat als Physikerin in der astronomischen Forschung gearbeitet), um die Arbeitswelt so klarsichtig durchdringen zu können wie Anke das macht. Wertvernichtung, Zeitverschwendung und Bevormundung sind ihr ein Gräuel. Sie setzt dagegen auf Selbstorganisation, Sinn in der Arbeit und Eigenverantwortung. Wenn Anke in Unternehmen auf Partner trifft, die bereit sind sich in Bewegung zu setzen, ist sie in der Lage, gemeinsam mit ihnen völlig neue Formen wertschöpfender und wertschätzender Zusammenarbeit hervorzubringen. Das hat jüngst die Verleihung des Sonderpreises des New Work Award an den von ihr betreuten Maschinenbauer HEMA bewiesen. Und das hat Anke auch auf die Fahnen Ihrer LEADaktiv UG geschrieben: Wertvolles durch Wandel weiterhin wertvoll erhalten.
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