Wie werden Unternehmen agil?

Agilen und flexiblen Unternehmen gehört die Zukunft! Warum? Weil sich diese schnell auf Kundenwünsche einstellen und mit dem äußeren Wandel Schritt halten können.

Der ständige Wandel der Märkte und des Umfelds – angetrieben durch die Globalisierung – führt zu sich schnell ändernden Kundenwüschen. Diese gilt es zu erfüllen. Unternehmen müssen sich auf diese kontinuierlichen und zunehmend schnelleren Änderungen einstellen und diese als Chance begreifen – als Chance nämlich, sich vom Wettbewerb zu differenzieren.

Dies bedeutet, dass alle Hindernisse, die eine schnelle Anpassungsfähigkeit blockieren, aus dem Weg geschafft werden müssen. Was heißt das für Ihr Unternehmen? Meist ist es nicht nur ein Faktor, sondern eine Kombination aus mehreren Ursachen. Beispiele dafür sind:
• Die reine Konzentration auf das operative Geschäft: Vor übermäßiger operativer Hektik wird übersehen, dass sich das Umfeld weiter entwickelt. Häufig ist der Zug bereits abgefahren, bevor dies bemerkt wird.
• Eine schlechte oder schleppende Zusammenarbeit zwischen Abteilungen: Wenn Abteilungen in Projektform zusammen arbeiten, sind meist Reibungsverluste vorprogrammiert. Das kann sich aber heutzutage kein Unternehmen mehr leisten.
• Fehlende Kapazitäten zur Durchführung von Änderungen: Organisationsentwicklung vollzieht sich in den seltensten Fällen von selbst und dann auch noch in die gewünschte Richtung. Dafür sind Ressourcen einzuplanen und bereitzustellen.
• Komplexe Aufbauorganisationen führen zu langen Entscheidungswegen. Da Markt und Kunden aber nicht warten, werden rasche Entscheidungen benötigt. Das erfordert einen guten Informationsfluss und selbstständig handelnde Mitarbeiter.

Unternehmensentwicklung bedeutet somit, dass sich Unternehmen den ständig wechselnden Rahmenbedingungen optimal anpassen müssen. Denn Erfolg ist eigentlich ganz einfach: Schneller sein, als die Mitbewerber. Das heißt agile und flexible Unternehmen werden künftig die Nase vorn haben.

Die Lösung dafür ist ein gut funktionierendes Einzel- und Multi-Projektmanagement. Zur Einführung eines sauberen Strategieumsetzungsprozesses und der schnellen Justierung der Unternehmensstrategie, empfiehlt sich auf jeden Fall die Einführung eines Projektportfoliomanagements. Nur dadurch wird gewährleistet, dass entsprechend schnell gehandelt werden kann, was z. B. die Projektpriorisierung oder auch den Abbruch nicht mehr benötigter Projekte betrifft. Der Ressourceneinsatz wird optimiert und strategisch ausgerichtet. D. h. die vorhandenen Ressouren werden aus ganzheitlicher Sicht bestmöglich nutzbar gemacht.

Durch ein gut funktionierendes Projektmanagement über alle Unternehmensebenen (vom Einzelprojekt, über das Multiprojekt bis hin zum Projektportfolio) wird genau die gewünschte Flexibilität und Agilität im Unternehmen erreicht. Wesentlich dafür ist das Vorhandensein eine PMOs, das den Wandel begleitet und antreibt. Denn für den Wandel gilt es dezentrale Verantwortung zu schaffen, die Leistungsebenen zu reduzieren und Stabsfunktionen aufzulösen. Die Mitarbeiter werden zu Mitunternehmern. Denn notwendig für Agilität sind Entbürokratisierung und Dezentralisierung von Entscheidungskompetenz. Die ideale Grundlage dafür sind projektorientierte Strukturen und eine Verstärkung des Unternehmergeists auf Projektebene. Und da sind wir wieder bei einer gut funktionierenden Projektarbeit, deren Rückgrat ein PMO bildet.

Notwendige Funktionen werden in die operativen Einheiten integriert. Die gute Nachricht: Durch den Abbau der Gemeinkosten und die Zuordnung der Aufgaben zu den operativen Bereichen, werden Einsparungen realisiert. Das PMO gewährleistet dabei die Vermeidung von Redundanzen und die Nutzung von Synergien.

Wie von Daven Bloomhorst in seinem Artikel “5 Ways PMOs are Driving Strategic Growth” ausgeführt, werden sich kontinuierlicher Wandel und zunehmende Unsicherheit auch in 2012 fortsetzen. Organisationen, die das frühzeitigt erkennen und sich darauf vorbereiten, gehört die Zukunft.

Worauf warten Sie noch? Der Wandel hat schon begonnen und es gibt Komfortableres als fahrenden Zügen hinterher zu rennen …

Lieber vorausschauen, als dem fahrenden Zug hinterher rennen ©Janine / pixelio.de

 

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Über Anke Heines

Vielleicht muss man einen an den Sternen geschulten Weitblick entwickeln (Anke hat als Physikerin in der astronomischen Forschung gearbeitet), um die Arbeitswelt so klarsichtig durchdringen zu können wie Anke das macht. Wertvernichtung, Zeitverschwendung und Bevormundung sind ihr ein Gräuel. Sie setzt dagegen auf Selbstorganisation, Sinn in der Arbeit und Eigenverantwortung. Wenn Anke in Unternehmen auf Partner trifft, die bereit sind sich in Bewegung zu setzen, ist sie in der Lage, gemeinsam mit ihnen völlig neue Formen wertschöpfender und wertschätzender Zusammenarbeit hervorzubringen. Das hat jüngst die Verleihung des Sonderpreises des New Work Award an den von ihr betreuten Maschinenbauer HEMA bewiesen. Und das hat Anke auch auf die Fahnen Ihrer LEADaktiv UG geschrieben: Wertvolles durch Wandel weiterhin wertvoll erhalten.
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